• FOLLOW US

  • Icona Facebook
  • Google Plus
  • Icona Youtube
  • ISSUU
Logo WF of Radio Maria

Ein wirklichkeit gewordener segen

papa

Unsere normalerweise mit Alltagsangelegenheiten überlastete Herzen und Gedanken waren durch die Ankündigung des Pastoralbesuches von Papst Franziskus höchst überrascht. Und in ganz besonderem Maße wir werden dazu aufgerufen unser Erstaunen stets zu erneuern.

Für gewöhnlich meinen wir, bereits alles gesehen zu haben, und dennoch verweisen die Worte des Hl. Paulus „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben“ (Erster Brief an die Korinther 2,9) auf eine stets lebendige Überraschung, sie begleiten uns hin zu einem ewiglichen Erstaunen, dessen Geheimnis in unserer Fähigkeit liegt, immer wieder überwältigt zu werden.

Mit Freuden und Erstaunen möchte ich kurz ein paar Gedanken zum Papstbesuch bei uns mit Euch teilen.

„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20). Jesus verspricht, alle Tage bei uns zu bleiben, bis zum Ende aller Zeiten.

Ist Jesus auch nicht körperlich präsent, so können wir ihn durch die Sakramentale Präsenz auf eine vollkommen neue Weise erleben; sein Versprechen ging ab dem Letzten Abendmahl, ab der ersten Weihe der Eucharistie in Erfüllung, bis zum Ende aller Zeiten, solange es einen regulär geweihten Priester gibt, der die Messe in Einheit mit Rom und der Mission der Kirche die Heilige Messe zelebriert und die Weiheformel „Das ist mein Leib… Das ist mein Blut…“ spricht.

„Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“. Das Versprechen Jesu wird durch die Präsenz Seines Vikars, den Papst, Wirklichkeit. Zu den wichtigsten Ereignissen seines Besuches als Hirte der Kirche zählt das Zelebrieren der Heiligen Eucharistie mit seiner Herde; das Versprechen ist Wirklichkeit, es ist ein Segen.

Johannes 21,15-19: Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?“. Er antwortete ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe“. Jesus sagte zu ihm: „Weide meine Lämmer“. Zum zweiten Mal fragte er ihn: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“. Er antwortete ihm: „Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe“. Jesus sagte zu ihm: „Weide meine Schafe“. Zum dritten Mal fragte er ihn: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich?“. Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: „Herr, du weißt alles; du weißt, dass ich dich lieb habe“. Jesus sagte zu ihm: „Weide meine Schafe“. Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst“. Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: „Folge mir nach“.

Angesichts der dreifachen Frage des Herrn hat Petrus sein demütiges Herz dargelegt, und dieses Herz hat Jesus gefallen. Zwischen einer Frage und der nächsten spricht Jesus zu ihm: „Weide meine Schafe“, oder mit anderen Worten ernähre sie, kümmere dich um sie; „geh voraus, um sie zu leiten; geh in der Mitte mit, um Teil der Herde zu sein und geh als Letzter, damit keines zurückbleibt“.

Und genau das wird Franziskus tun, und zwar:

  • Vor allem für die Unschuldigen predigen, da die Schafe für die Unschuld stehen.
  • Predigen, die Nahrung ist das Wort Gottes und die Schafe sind das Volk.
  • Meine Kirche führen, sich um sie kümmern… Die Flammen der Hölle werden sie nicht überwältigen.

Aus dieser dreifachen Perspektive verstehen wir Franziskus Worte und Leben: „Das Leben ist ein kostbarer Schatz. Wir entdecken ihn aber nur, wenn wir das Leben den anderen weiterschenken“.

Der Pastoralbesuch von Papst Franziskus hat große Begeisterung ausgelöst, und zwar nicht nur in den drei Ländern, in die er reisen wird – Ecuador, Bolivien und Paraguay, kleine Nationen, die tief im Glauben verwurzelt sind – sondern überall auf dem amerikanischen Kontinent.

Die Getauften, die Gläubigen, die Gutgewillten und wir Alle brauchen die Präsenz und die ermutigende Stimme des Papstes. Demnach kann ich getrost behaupten, dass die Reise des Papstes in unsere Länder ein wahrlicher Segen Gottes ist, der das Volk zutiefst bewegt.

Das von Papst Franziskus gewollte persönliche und intime Verhältnis sorgt dafür, dass wir die Umarmung „eines Vaters seines Sohnes“ verstärkt spüren in einer Welt, in der die Technik Distanzen verkürzt, wo aber die Herzen voneinander entfernt sind, und wir dürfen somit uns der Kirche näher fühlen.

Die apostolische Reise wird eine Botschaft des Friedens, des Glaubens und der Umkehr sein, die Volk und Familien vereint. Seine hochaktuelle Botschaft wird in unsere Ohren und in unseren Herzen hallen: „Wir bitten um die Gnade, nicht zu Verdorbenen zu werden: Sünder ja, Verdorbene nein!“

Die Tatsache, dass der Heilige Vater unsere Sprache spricht und die kulturelle Nähe mit ihm werden sich förderlich auf den Besuch auswirken. Franziskus ist sich des Konzepts der „großen Heimat“ bewusst, die sich durch dieselbe Sprache, denselben Glauben und gemeinsame Wurzeln auszeichnet, aber um dies wirklich umzusetzen ist es erforderlich, auf alle schäbigen Interessen zu verzichten.

Seine Anwesenheit ist ein prophetischer Ausruf: „Geld muss uns dienen, nicht über uns herrschen!“. Der Papst liebt alle, die Reichen und die Armen, muss im Namen Christi aber daran erinnern, dass die Reichen den Armen helfen sollen, sie achten und unterstützen sollen.

Als Instrument der Evangelisierung bereitet sich Radio Maria auf die Übertragung dieses historischen Kirchenereignisses vor, sodass unserer Hörer möglich wird jeden Moment des Papstbesuches miterleben zu können.

Wir vertrauen unsere Arbeit der Gnade Gottes und dem Schutze unserer Gebenedeiten Mutter an.

Frei nach Jesaja 12,6: „Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion, denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels“. Mit Freuden darf ich die Ankunft unseres Hirten ankündigen, auch im Namen derer, die dieses frohe Ereignis mit Begeisterung erwarten: „Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Ecuador,  denn groß ist in eurer Mitte der Heilige, den Franziskus uns bringt“.

P. Marco Bayas O. CM

RM Ecuador

Share on Google+0Share on Facebook0Tweet about this on Twitter0Email this to someone

News

News

News

WORLD FAMILY OF RADIO MARIA

Sede Legale: Via Rusticucci, 13 - 00193 Roma Tel: +39 06 64005701 Fax: +39 06 64005707

Sede Operativa: Via Mazzini n.12 - 21021 Casciago (Varese)
Tel: +39 0332 1955001 Fax: +39 0332 826920

® Radio Maria è un marchio registrato di proprietà dell'associazione Radio Maria