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Radio Maria in Frankreich: “nie die Hoffnung verlieren”

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Nach den dramatischen Ereignissen in Paris am vergangenen 13. November hat sich Vieles verändert. Ich selbst befand mich im Raum Paris, aber glücklicherweise weit von den Anschlagsorten entfernt. Auch wenn wir von den Ereignissen geographisch weit entfernt sind, so erleben wir dennoch eine gewisse Bedrücktheit und ein Gefühl der Angst, das viele Menschen in unserem Land befällt. Vor einige Tagen kam eine Dame aus meiner Pfarrei nach der Messe auf mich zu und sagte: “Herr Pater, Ich habe Angst vor all dem, was geschieht. Viele Leute sagen, dass sie Angst haben und abends nicht mehr weggehen wollen.“ Unsere Aufgabe ist es daher, jenen Mut zu machen, die leicht in Angst und Niedergeschlagenheit verfallen. Wir müssen uns in Gottes Hand stellen, um die Angst zu überwinden und unsere Hoffnung auf Gott und die Jungfrau Maria zu setzen. Wir beten für alle Opfer, und Radio Maria schenkt seinen geistlichen Beistand durch das Gebet für alle Opfer der Anschläge sowie für jene, die das Antlitz Gottes entstellen wollen und die Böses tun. Wir beten auch für die Familien der Opfer, die erschüttert sind und es nicht verstehen können. Wir beten für die Entscheidungsträger im politischen Bereich, auf dass sie sich vom Heiligen Geist leiten lassen.

Unsere Aufgabe bei Radio Maria besteht darin, zu beten und den Frieden und das Vertrauen auf Gott zu bewahren. Die Jungfrau Maria lehrt uns, im Frieden zu leben – in jenem Frieden, der ein Geschenk Gottes ist und den wir nicht selbst herstellen, sondern der Frucht des Kreuzes und der Auferstehung Christi ist. Wir sollten daran denken, dass Jesus nach seiner Auferstehung den Jüngern, die in Furcht versammelt waren, diesen Frieden gebracht hat, indem er zu ihnen sagte: „Friede sei mit euch!“ Dieses Wort muss in unser Herz eindringen, damit wir durch dieses Geschenk des Friedens im Vertrauen leben können, wo auch immer wir sind, um nicht der Versuchung der Angst und der Unruhe zu unterliegen. Auf persönlicher Ebene müssen wir Zeugen der Hoffnung sein.

Denken wir daran, dass Frankreich die älteste Tochter der Kirche ist: Seine besondere Berufung hat es über Jahrhunderte hinweg gezeigt. Angesichts der Gewalt, die wir erlebt haben, müssen wir einander stützen, um nicht einfach die Hoffnung zu verlieren. An diesem Punkt bitten wir die Jungfrau Maria, Frankreich zu schützen, denn sie ist die Schutzpatronin unseres Landes. Daher können wir sicher sein, dass die Jungfrau Maria ihren Schutzmantel über uns ausbreitet und uns im Frieden und in der Hoffnung bewahrt: Unter dem Kreuz hat sie die Hoffnung nicht verloren, sondern ist Jesus treu geblieben. Sie hat nicht beim Schrecken des Leidens haltgemacht, sondern hat die Hoffnung aufrechterhalten, weil sie an Gottes Verheißungen glaubte.

Das ist die Botschaft, die wir vermitteln können: den Frieden und die Hoffnung nicht zu verlieren, sondern für Frankreich zu beten. Es braucht dieses Gebet, um seine Kraft als „Tochter der Kirche“ wiederzufinden.

Pater Mathieu Rey

Direktor RM Frankreich

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